Gemeinsam Gutes tun: Unfallversicherung für private Flüchtlingshelfer

Seit gut einem Monat erleben wir mit dem Krieg in der Ukraine die wohl schlimmste Krise seit dem zweiten Weltkrieg: Eine Situation, die niemand mehr in Europa für möglich gehalten hätte. Die Bilder vom Ausmaß der militärischen Angriffe Russlands auf die Ukraine sind erschütternd und die Welt ist bewegt von den dramatischen Bildern humanitären Leidens. Um zu überleben, bleibt den Menschen vor Ort meist nur die Flucht aus der Ukraine. Binnen kurzer Zeit müssen sie sich dazu entscheiden, ihre Heimat sowie ihr Hab und Gut zurückzulassen. Viele Menschen in den Nachbarländern und Europa wollen helfen. So auch in Deutschland. Doch dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zum Beispiel mit Blick auf die eigene Sicherheit.

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat bereits Flüchtlingsströme aus der Ukraine von mehr als 3 Millionen Menschen verursacht. Eine Zahl, die verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich zu engagieren und den Geflüchteten Hilfestellung zu geben.

Was müssen Flüchtlingshelfer beachten?

Engagieren sich Ehrenamtliche oder Flüchtlingshelfer im Auftrag von Bund und Ländern, genießen sie den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das gilt zum Beispiel für Helfer in den Flüchtlingsunterkünften oder auch für Ehrenamtliche, die im Auftrag der Kommune den Flüchtlingen bei Behördengängen helfen. Hier ist es jedoch wichtig, sich entsprechend anzumelden und sich beispielsweise vorher auf der Liste eines Trägers oder einer Organisation einzutragen.

Viele Menschen setzen sich aber auch privat und aus eigenem Antrieb für die Flüchtlinge ein, indem sie zum Beispiel gespendete Kleidung sortieren, Kinder in Deutsch unterrichten oder Möbel und Unterkünfte organisieren. Dabei denken die wenigsten aber darüber nach, wie ihnen selbst geholfen wird, sollte es im Rahmen einer Hilfsaktion zu einem Unfall kommen.

Tipp: Nicht jeder besitzt eine eigene Unfallversicherung. Unternehmen können hier jedoch aktiv werden und einen Beitrag leisten, indem sie ihre Belegschaft entweder auf einen bereits bestehenden privaten Unfallversicherungsschutz für Mitarbeiter hinweisen oder die Ergänzung/Erweiterung eines bestehenden Vertrages in Betracht ziehen. Eine solche Anpassung funktioniert in der Regel völlig unkompliziert und kann einen zielgerichteten Versicherungsschutz für die Zeit des Einsatzes und den direkten Hin- und Rückweg zwischen Einsatz- und Wohnort bieten. Die Kosten für eine solche Vertragserweiterung sind meist sehr überschaubar.

Für Unternehmen, die ein Zeichen setzen und sich für ukrainische Flüchtlinge engagieren möchten, um gemeinsam Gutes zu tun, ist eine private Unfallversicherung für freiwillige Helfer in ihrer Belegschaft eine gute Möglichkeit. Die Aon Experten beraten Sie gerne hinsichtlich Vertragsanpassungen oder -erweiterungen.

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Christine Albersmeyer
Produktmanagement | Group Accident
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