(Zukunfts-)Trends: Digitalisierung in der Automobilbranche – Wohin geht die Reise des Autos?

Die Digitalisierung spielt auch in der Automobilbranche eine zunehmend wichtige Rolle. Dabei ist es keine Frage, wo der Trend hingeht, denn das Auto der Zukunft ist digital. Vielmehr ist interessant, wo diese „Zukunft“ eigentlich liegt. Betrachtet man Technologien wie Parksensoren, Einparkhilfen, Spurenassistenten oder Musikstreaming über den Board-Computer ist klar: Wir befinden uns mittendrin. Was vor wenigen Jahren noch wie Sciencefiction klang, ist längst im Alltag angekommen. Vernetzung muss heute überall stattfinden und so werden auch Connected Cars immer wichtiger. Laut einer McKinsey-Studie  würden heute rund 40 Prozent der Vielfahrer für bessere Connectivity-Angebote die Automarke wechseln. Was die Allgemeinheit der Fahrer betrifft, so müssen sich einige Trends erst noch etablieren, Vernetzungsmöglichkeiten und Apps sind allerdings zweifelsfrei auch für die Automobilbranche höchst relevant und dürften den Markt in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Sowohl Autohersteller als auch Zulieferer sollten daher jetzt aktiv werden und sich den rasanten Entwicklungen anpassen. War die deutsche Automobilindustrie lange Zeit marktführend im Segment der Motoren, gilt es nun, sich verschärft auf Elektromobilität und Vernetzungsmöglichkeiten zu fokussieren. Gelingt es den Herstellern, Innovationen in den Bereichen Digitalisierung, intelligente Assistenzsysteme und datenbasierte Plattformen langfristig für ihre Dienstleistungen zu etablieren, werden sie im Wettbewerb profitieren – beispielsweise, indem sie die Entwicklungen auch für die After-Sales-Kommunikation mit ihren Kunden nutzen.

Aon hat die aktuelle Situation betrachtet und untersucht, was für den Autofahrer von heute zählt. Der Status quo zeigt deutlich: Das Auto ist nicht mehr nur zum Fahren da und muss – wie einst das Mobiltelefon – neu betrachtet werden.

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Melanie Frömming
Head of Motor Fleet
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