Wenn das Publikum verstummt: Veranstaltungsausfälle absichern

Dieses Jahr erwies sich sowohl für große als auch kleine Veranstalter als besonders bitter. Denn die Covid-19-Pandemie hat überall ihre Spuren hinterlassen. Ausgehbeschränkungen und Kontaktverbote haben dazu geführt, dass in den vergangenen Monaten ausnahmslos alle Events abgesagt werden mussten. Noch nie gesehene finanzielle Schäden für eine gesamte Branche sind die Folge. Ob Veranstaltungen dieses Jahr überhaupt noch stattfinden können, bleibt anzuzweifeln. Von den größten Sportevents über populäre Konzerte und Festivals bis hin zu Kleinkunstveranstaltungen oder Firmenevents: Betroffen sind alle – und das weltweit.

Die Event-Branche war auf eine solche Krise nicht vorbereitet und wurde kalt erwischt. Doch: Wer hätte eine solche Situation auch kommen sehen? Was bleibt, ist jetzt nur die Erkenntnis, was man alles hätte besser machen können sowie der Versuch, die offensichtlich verheerenden Schäden wenigstens ein Stück weit auszugleichen.

Veranstalter müssen kreativ sein

Fakt ist: Zum Stillstand darf es jetzt nicht kommen. Veranstalter müssen jetzt besonders wachsam sein, Trends nicht nur beobachten, sondern voraussehen und kreative Alternativen entwickeln, um die Kassen zumindest geringfügig zu füllen und über Wasser zu bleiben. Das Spektrum der gebotenen Alternativen ist breit. Vorgemacht haben es die großen Sportveranstalter mit ihren Geisterspielen, die Autokinos der 60er feiern ihr Comeback und haben zugleich auch zu Autofestivals inspiriert, Events und Firmenveranstaltung finden digital statt und Künstler geben Wohnzimmerkonzerte, die vom Publikum gestreamt werden können. Und Ed Sheeran? Der gab sein Konzert einfach trotzdem in der Hamburger Elbphilharmonie – nur eben ohne Publikum.

Dass diese zweifelsfrei kreativen Maßnahmen die vorhandenen Probleme nicht lösen können, dürfte klar sein. Sie machen aber Mut, dass es immer irgendwie weiter geht und dass sich Schäden begrenzen lassen.

Hätte man sich vorbereiten können?

Die meisten Veranstalter bereiten sich in der Regel für den Schadenfall vor und schließen eine Veranstaltungsausfallversicherung ab. Diese ersetzt den finanziellen Schaden, der entsteht, wenn eine Veranstaltung abgebrochen oder verschoben werden muss oder nicht (wie geplant) stattfinden kann. Die Gründe dafür sind vielseitig: Ein Künstler kann nicht auftreten, Unterbrechung der Stromversorgung, Brand der Location. Was viele dabei jedoch nicht berücksichtigen, ist der Deckungsumfang einer solchen Police. Denn in der Regel sind eben nur die genannten klassischen Risiken inklusive; alle weiteren – eher unwahrscheinlichen Szenarien – können als Zusatzbausteine erworben werden. Diese Bausteine werden allerdings von den wenigsten gewählt, eben weil die Wahrscheinlichkeit, dass das Risiko eintritt, so gering ist. Insbesondere kleinere Veranstalter sind hier eher zurückhaltend, da sie nur über ein begrenztes Budget verfügen.

Die Covid-19-Pandemie hat jedoch einmal mehr bewiesen: Vorsicht ist besser als Nachsicht und keinesfalls sollte an falscher Stelle gespart werden.

Erfahrungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Veranstaltungen abgesagt werden müssen, immer weiter steigt. Wetterkatastrophen, Amokläufe oder Terroranschläge werden uns auch nach der Krise weiter begleiten und auch eine Pandemie kann jederzeit wieder auftreten.

Ursachen kommen meist von außen

Da die Gründe für einen Veranstaltungsausfall in der Regel von außen kommen, lassen sie sich nur schwer vorhersehen. Auch die besten Vorsichtsmaßnahmen können ihr Eintreten nicht verhindern.  Ein umfassender Versicherungsschutz ist daher umso wichtiger. Dieser muss jedoch im Vorfeld abgeschlossen werden. Denn tritt der Schadenfall erst ein, ist es bereits zu spät. Gewinner ist jetzt, wer sich von Anfang an gegen alle Eventualitäten abgesichert hat. Das betrifft wahrscheinlich nur wenige und vor allem größere Veranstalter, die sich einen solchen „Luxus“ auch leisten können.  Die Vorteile einer Veranstaltungsausfallversicherung sind jedoch gerade deshalb die einzelnen Bausteine. Sie machen die Versicherung individuell und lassen sich auf die persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten maßschneidern.

Aon bietet Veranstaltern individuelle Beratung

Aon verfügt über ein breites Netzwerk an Spezialisten im Veranstaltungsbereich und kann Kunden zu verschiedensten Versicherungslösungen beraten. Welches Szenario als nächstes eintritt, können natürlich auch wir nicht voraussehen. Gemeinsam mit Ihnen betrachten unsere Experten aber Ihre individuelle Situation, um dann Beitragszahlungen mit zu erwartenden Kosten im Schadenfall zu vergleichen. Da dasselbe Szenario nicht jedes Event gleichermaßen trifft, betrachten wir jeden Baustein und bestimmen Ihr individuelles Schadenausmaß. So erhalten Sie einen guten Überblick, über die Sicherheiten, die Sie brauchen.

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Simon Specovius
Client Executive Sports, Recreation & Entertainment Aon
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