Urlaub zu Corona-Zeiten: Angepasste Lösungen verschaffen Kunden Sicherheit

Wochen des Lockdowns, Reiseverbote und Kontaktbeschränkungen haben bei Vielen die Reise-Sehnsucht geweckt. Dem Alltag entfliehen, etwas anderes als die eigenen vier Wände sehen und derzeit herrschende Sorgen für einen Moment vergessen: Wünsche, die mit einer Reise erfüllt werden können. Doch auch, wenn das Reisen zum Teil wieder möglich ist, darf nicht vergessen werden, dass die Covid-19-Pandemie immer noch allgegenwertig ist. Mit ihr gehen auch zusätzliche Reise-Risiken einher. Eine Reiseversicherung, die auch Covid-19-bedingte Risiken abdeckt, ist deshalb besonders wichtig.

Geht es um die Urlaubsplanung, so herrscht an vielen Stellen Verunsicherung: Was passiert, wenn ich mich während meiner Reise mit dem Corona-Virus anstecke? Wer zahlt, wenn eine Quarantäne angeordnet wird und wer haftet, wenn die Reise wegen eines Einreiseverbots kurzfristig abgesagt wird? Für solche Szenarien gibt es Reiseversicherungen, die im Fall der Fälle entstehende Kosten übernehmen. Reiseversicherungen sind sinnvolle Zusatzprodukte zur Absicherung einer Reise, die entweder als einzelne Versicherungsverträge abgeschlossen werden können oder aber im Rahmen von Zusatzleistungen beispielsweise über Kreditkarten angeboten werden.

Dabei springt eine Reiserücktrittskosten- oder Reiseabbruchkostenversicherung zum Beispiel ein, wenn ein Reisender oder Familienangehörige eine geplante Reise aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht antreten können oder abbrechen müssen. Doch auch während der Reise kann es zu Erkrankungen kommen, bei denen man im Ausland auf ärztliche Hilfe oder sogar auf einen Krankenrücktransport angewiesen ist. Hier bietet die Auslandsreisekrankenversicherung für die meisten Erkrankungen einen Schutz.

Neue Herausforderungen für Reiseversicherungen

Das Problem: Die derzeitige Situation ist neu und hat es so nie gegeben. Viele Versicherungen springen daher nicht für Kosten ein, die im Zusammenhang mit Covid-19 entstehen. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Pandemie-Ausschluss-Klausel, die aktuell noch bei einem Großteil der Versicherungsprodukte auf dem Markt enthalten ist. Übernimmt ein Versicherer in einem solchen Fall doch die Kosten, so erfolgt dies auf rein freiwilliger Basis.

Zusätzlich gibt es oft Einschränkungen bei Quarantäne-Situationen, denn hierbei handelt es sich laut Versicherungsrecht um einen „Eingriff von hoher Hand“. Kann ein Reisender die Reise wegen einer Quarantäne nicht antreten, bleibt er also auf den Kosten sitzen, sofern er nicht kostenfrei stornieren kann.

Reiseversicherungen müssen sich anpassen

Reisen trotz Corona: Mit Blick auf die Covid-19-Pandemie besteht dringender Handlungsbedarf bei allen Anbietern von Reiseversicherungen. Aktuelle Produkte müssen umgehend angepasst werden, um den Menschen wieder ein sicheres Gefühl beim Reisen zu geben.

Smarte Lösungen müssen im Falle einer Corona-Infektion vor und während der Reise den Reisenden sowie Partner und Kinder schützen. Medizinische Rückführung, Heilbehandlung und PCR-Test, die Heimreise von Familienangehörigen, Quarantäne-Kosten sowie eine 24/7-Notfall-Hotline und App mit ärztlicher Teleberatung und medizinischer Assistenz sind elementare neue Leistungen, um den Reisenden ein sicheres Gefühl im Urlaub zu geben.

Aon hat verschiedene Lösungsvorschläge, angepasst auf einzelne Branchen und Vertriebswege, entwickelt. Unsere Aon Experten stehen Unternehmen, die ihren Kunden jetzt eine besondere Zusatzleistung bieten möchten, jederzeit für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

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Barbara Köster
Director Bankassurance & Retailers, Germany | Affinity
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