Cyberangriffe im M&A-Prozess: Was müssen Käufer und Verkäufer beachten?

Unternehmen stehen zunehmend im Visier von Cyberkriminellen, teilweise sogar, ohne es zu wissen. Einer aktuellen Bitkom-Studie zufolge waren in den Jahren 2020 und 2021 neun von zehn Unternehmen in Deutschland von Cyberangriffen betroffen. Die Gefahr ist akut und das Risiko, Ziel eines Cyberangriffs zu werden, mit der fortgeschrittenen Digitalisierung als Folge der Corona-Pandemie erheblich gestiegen. Symrise, Beiersdorf und Maersk sind dabei nur einige aktuelle Beispiele der Opfer von Cyberattacken – mit Schäden, die zum Teil im dreistelligen Millionenbereich lagen.

Doch was passiert, wenn sich ein solcher Angriff im Rahmen einer Fusion oder Kaufs eines Unternehmens (M&A; Mergers and Acquisitions) ereignet – entweder unwissentlich vor dem Signing oder in der Periode zwischen Signing und Closing?  „Viele Käufer denken: Lasst uns das Thema Cyber nach dem Closing erledigen. Das ist gefährlich“, warnt Matthias Luettges, M&A-Versicherungsexperte bei Aon. Wie Hackerangriffe laufende M&A-Prozesse gefährden können, welche Verantwortung Verkäufer trifft und wie Käufer ihr Risiko minimieren können, erfahren Sie im nachfolgenden Video.

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Aon begleitet Kunden durch den gesamten M&A-Prozess

Ein Cyberangriff kann heute jeden treffen. Unternehmen, die ein M&A-Geschäft planen oder bereits dabei sind, sollten sich daher frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen. Neben einem adäquaten Versicherungsschutz ist auch eine ausführliche Risikoanalyse dringend ratsam, um die Anfälligkeit des Target (Zielunternehmen) zu bewerten. Die Cyberexperten von Aon unterstützen Unternehmen hierbei in allen Bereichen – von einem externen Blick auf die Cyber-Infrastruktur über eine eingehende Darknet-Recherche bis hin zu Spezial-Versicherungslösungen.

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Dr. Matthias Luettges
Head of M&A and Transaction Solutions, Germany
+49 69 29727-3203